Wir sind wieder gut gelandet von unserem Trip in die Rockys. Es gab einiges zu sehen, vor allem auf der Fahrt von Banff nach Jasper. Diese Tour führte uns über einen Highway (eher eine Landstraße) direkt durch die Rocky Mountains auf dem es weder Radio- noch Handyempfang gab. Auf dem Weg haben wir an verschiedenen Zwischenstationen gehalten, welche mehr oder weniger ausgeschildert waren. Leider konnte man einige Ausschilderungen, aufgrund der Schneemassen an der Straßenseite, nicht erkennen. Besonders eindrucksvoll war der Peyto Lake, an dem wir zu erst vorbeigefahren waren, da wir auf der Fahrt keine Ausschilderung finden konnten. Nachdem wir ein wenig in der Karte gestöbert hatten beschlossen wir, nochmal ein paar Kilometer zurückzufahren, wo wir dann auch letztendlich die Ausschilderung zum Peyto Lake gefunden haben. Dort konnte man einen besonders spektakulären Ausblick geniessen. Man sagt, dass man dort eine der besten Aussichten in den ganzen Rocky Mountains hat. Der Weg zum Aussichtsplatz war sehr zugeschneit. Man musste genau aufpassen wo man seinen nächsten Schritt hinsetzte, da man sonst in ungefähr einem Meter Schnee versunken wäre! Als wir am späten Nachmittag in Jasper angekommen waren wurden wir leider ein wenig enttäuscht, da wir uns doch mehr von diesem Ort versprochen hatten. Jasper ist ein sehr winziger Ort, an dem es nicht viel zu sehen gibt! Das war jedoch nicht so schlimm, da der Canyon Icewalk, den wir am nächsten Tag machten, alles kompensierte. Unangenehm waren jedoch die Stiefel, die wir vom Reiseveranstalter gestellt bekommen haben. Diese wurden sicherlich schon von vielen hunderten Touristen vor uns, schon einmal getragen und sahen auch nicht besonders schön aus. Die junge Dame, die uns durch den kleinen Canyon führte versuchte uns müde Gestalten mit Gesang und guter Laune aufzumuntern, was auch ansatzweise funktionierte. Sie erwähnte fortlaufend, dass sie sonst immer mit kleinen Kindern zusammenarbeitet. Na ja, an diesem Tag hatte sie es mit etwas grösseren Kindern zu tun! Nachdem Icewalk entschlossen wir uns wieder auf den Weg nach Edmonton zu machen. Am späten Nachmittag und circa 400km Fahrt sind wir dann auch wieder im “heimischen” Edmonton angekommen. Nachdem Jana sich dazu entschloss noch ein wenig zu joggen, beschlossen Patrik und ich mit dem Auto zum nahegelegenen “Liquor Store” zu fahren um uns ein wenig Gerstensaft zu kaufen. Den hatten wir uns nach dieser anstrengenden Fahrt auch reglich verdient! Alles in allem war die Tour durch die Rockys sehr, sehr interessant! Auch wenn es ein wenig teuer war, es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Viele Grüße,
Jan
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Oh Gott, ihr kauft euch in Canada Gerstensaft? Das ist doch alles mit Reis gebraut und schmeckt nicht... ;-)
Ist ja nicht mehr lang, dann gibt's wieder Krombacher :-)
Kommentar veröffentlichen